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HUES OF HOME - Eine Reise ins Ungreifbare

Ich kenne einen Seefahrer, der hat in seinem Hosensack immer eine Kastanie von zuhause eingesteckt. Manchmal, wenn er Heimweh hat, holt er sie heraus, und knetet sie in seiner Handfläche. Der Druck, den er damit erzeugt, lindert den Druck, der auf seinem Herzen lastet. Er sagte zu mir: „Wer niemals von zuhause weg war, weiß nicht, was Heimat ist, und braucht es auch nicht zu wissen.“

Mit diesem Satz in der Hand sind wir aufgebrochen, die Fotografin Siegrid Cain und ich, auf eine analoge Reise ins Ungreifbare. Das Zwischenergebnis heißt HUES OF HOME, eine Ausstellung, die am 5. März in den neuen Räumen von fairMATCHING eröffnet wurde. Danke Yoko für deine wunderbare musikalische Begleitung der Vernissage!

Das Projekt als Reise

„HUES OF HOME erkundet die feinen Nuancen des Ankommens, Sich-Geborgen-Fühlens. Schattierungen. Farbtöne. Jenseits des Sagbaren." Mit diesem Satz im Kopf starteten wir Anfang Jänner ins Unbekannte.

Wir wussten erstens nur, dass wir uns mit Menschen auf eine Spurensuche begeben wollten, spielerisch, ausprobierend darüber nachdenken, wie dieses Ankommen aussieht bzw hergestellt werden kann. Wir wollten mit Menschen arbeiten, für die Heimat aufgrund ihrer Kultur, ihrer Hautfarbe, ihrer Sozialisation, ihrer Lebensgeschichte oder ihrer Geschlechtsidentität etwas Fragiles und nicht Selbstverständliches ist.

Und zweitens, um diesen Moment der Unsicherheit zu verstärken und in dieser Beschränkung unsere Kreativität zu fördern, dass es sich um ein analoges Fotoprojekt handeln wird. Danke an dieser Stelle auch LEICA, die dieses Projekt unterstützt haben. Diese Ausstellung hat hier ihre Basis und wird dann – wahrscheinlich in etwas anderer Konstellation - in die LEICA Galerie weiterwandern.

Doch zurück zum Start. Als wir von einer Geschichte in die andere purzelten. Überwältigt vom Vertrauen und dem Tiefgang, und dem Ernst und dem Lachen, das uns begleitete? Dabei wussten wir so wenig. Wir wussten nicht, was wir fotografisch genau festhalten wollten - Gesten, Details, Portraits, Landschaften, Gedanken, Situationen, Stimmungen, Begegnungen? – und wir wussten auch nicht genau, was das narrative Element in dieser Reise genau sein wird, abgesehen von den tiefen Gesprächen, die wir führten.

Was wir schnell merkten, war, dass unsere Einladung der gemeinsamen Suchbewegung eine unheimloiche Offenheit unserer Gegenüber bewirkte. Und wir merkten auch, dass sich mit jedem Gespräch das Projekt veränderte, der Fokus, das Thema. Dachten wir die Ausstellung anfangs noch eher biografisch, wurde sie mit jedem neuen Gespräch zunehmend flächiger. Die Bilder entwickelten ein Eigenleben und begannen, miteinander zu sprechen. Über biografische Grenzen hinweg. Und dieses Flächige bestimmte am Ende auch die Kuratierung der Ausstellung. Ganz neue Bezugsqualitäten traten auf den Plan, ganz neue Brückenschläge und langsam kam auch ein Text zum Vorschein, der überall und nirgends einhakt.

Unser Dank gehört den wunderbaren Protagonist:innen, die uns ihre Geschichten erzählten – Azeez, Beth, Anna-Katharina, AC, Toulin, Berenike, Shapol, Mai, Siegfried, Yoko – zwischen Seattle und Kurdistan, Alexandria und Japan, Karelien und Laas, Nürnberg und Damaskus. Ihr wart großartig!

Die Bilder, die dabei entstanden sind, verweben sich auf eine Weise, wie wir es nicht hätten planen können. Schaut euch das an!



HUES OF HOME

Kästen, Rahmen, Grenzen

erzeugen den Anschein von Zugehörigkeit.

Aus der Ferne betrachtet, haben Häuser keine Nummern.

Wenn du mich festschreibst, höre ich auf zu sein.

Wir sind keine Maschinen. Wir sind auch keine

traumatisierten Unausweichlichkeiten.

Wir sind lebendige Landschaften, die sich überlagern.

Im Gegenüber nehmen die Bedeutungen Gestalt an.

Der Weg zum Gartenzaun ist wie ein Labyrinth.

Wer niemals von zuhause weg war, weiß nicht,

was Heimat ist und braucht es auch nicht zu wissen.


Ich erzähle mich aus der Distanz

und komme im Dazwischen zur Ruhe.

Wenn sich eine Tür schließt, öffnen sich zwei.

Wo beginnt meine Geschichte und wo endet deine?

Linien, Gesten, Blicke, Farben vernetzen sich zu neuen Geschichten.

Dein Ankommen und mein Aufbrechen geben sich die Hand.


Es braucht drei Haarsträhnen, um einen Zopf zu flechten.

Aber was braucht es, um sich daheim zu fühlen?

Mein Beitrag beginnt damit, dass ich mir erlaube, mich zu gestalten.

Wenn der Boden unter den Füßen aufhört zu schwanken,

werde ich angekommen sein.

Wieviel Welt kann ein Herz in sich tragen?

Und was können wir füreinander lernen?


Sie schlägt das Bild der Ferne auf wie eine Partitur.

Da ist immer ein Vogel in der Luft, der die Richtung ändert.

Die Linien, die er zeichnet, sind für die, die nicht fliegen können.

Jede Spur bedeutet Nähe,

auch wenn das Spurenschaffende längst über alle Berge ist.

Die Seele ist ständig in Bewegung.


Ankommen ist etwas anderes als zuhause sein.

Zeig mir den Ort, an dem ich meinen Hut aufhängen kann.

 

‼️Vernissage: Donnerstag, 5. März 2026 - 19 Uhr
In den neuen Räumen von @fair_matching
Schallmooser Hauptstraße 40, 5020 Salzburg

Partners in Crime: Leica Camera Ltd Austria , Stadt:Salzburg

Grafik: Nicola Lieser
Herzlichen Dank!

Shot on Kodak film 🎞️
Dev/scan: Garage Film Lab

Charity Dinner 2025: Alles gleich. Alles anders.

Was für ein Verzaubernder Abend! Wir haben es wieder mal geschafft: 40 Menschen aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Politik und Soziales an einem virtuellen Tisch zu versammeln – auf Augenhöhe und ohne das Schickimicki, das normalerweise Charity Events begleitet. Im YAZZOON von Peter Yazan Sikarea, der zusammen mit seinem wunderbaren Team dem Abend seine ganz besondere Note gab.

Doch denkwürdig waren nicht nur der Raum und die Gäste, ein inspirierender Mix aus bekannten und neuen Gesichtern, langjährigen Partnern und Menschen, die wir begleiten durften, denkwürdig war auch der Umstand, dass wir heuer im Herbst unser 10-jähriges Jubiläum feiern, nicht als Skalierungsgeschichte, wie es sich viele Start-Up-Experten hinter ihren Schreibtischen ausgedacht hätten, sondern als eine permanentes Kreisen um das Wesentliche dessen, was man vielleicht “beflügelnde Interventionen” nennen könnte. Kein Wunder also, dass wir heute noch immer nicht mehr als ein Kernteam sind, eine Herzensmannschaft ohne bürokratischen Speckgürtel – ganz einfach, weil sich Wertschätzung und Augenhöhe nicht skalieren, sondern nur weitergeben lassen.

Doch zurück zu diesem ganz besonderen Abend. Peter Sikarea, den wir vor bald 10-Jahren begleiten – ist eigentlich zu viel gesagt – durften, bietet arabisch-mediterrane Crossover Cuisine vom Feinsten und ist heute eine der gefragtesten Adressen in der Stadt. Warum, ist einfach erklärt. Weil Erfolg immer ein Zusammenspiel ist, Dialog, der in der Küche beginnt, an der Bar zu sich kommt und im Service über sich hinausgeht. Das alles ist YAZZOON und das alles durften wir an diesem Abend verkosten und als Funkeln in den Augen aufnehmen und weitergeben. Wir sind jedenfalls stolz und dankbar dafür, dass wir auf seinem Weg am Anfang ein bisschen die Hände im Spiel hatten, genauso wie die Komplizen und Komplizinnen unter den Gästen – Stadträtin Anna Schiester, Petra Jedinger und Peter Gastberger vom SCALARIA Event Ressort, wo Peter Sikarea als Management-Trainee alle Gastro-Bereiche durchlaufen hat.

Das war sozusagen der Rahmen, den wir gesetzt haben. Dass dieser Rahmen von Musikern wie THOMAS ANDREAS BECK (Poet & Liedermacher), BERENIKE TÖLLE (Chello und Gesang) und DAVID ERA (Pop-Artist & und Produzent) mit behutsamen, musikalischen Impulsen in magische Schwingung versetzt wurde, konnte so nicht erwartet, sondern nur geträumt werden. Geträumt war dann auch noch der Bonus-Track von LUNA AL-MOUSLI, die als DJ in Absence eine Playlist schickte, die sie den Frauen aus der SWAMA Region widmete und den Bogen aus 1001 Nacht hintergründig und beinahe unbemerkt noch einmal weit aufspannte.

Sie sehen: Auch an diesem Abend blieb kein Stein auf dem anderen. So kommt der Titel nicht von ungefähr. 10 Jahre sind nicht länger als ein Wimpernschlag, wenn man seinem Herzen folgt. Nobelpreisträger Anton Zeilinger hat einmal den denkwürdigen Satz geprägt: “Erfolgreich ist, wer Dinge verfolgt.” Uns geht es auch ohne Nobelpreis ähnlich. Wir haben uns als Innovationszelle, als kreative Umsetzer und als stachelige Diskurstreiber in diesen 10 Jahren einen Namen gemacht. Wir haben mit der matchBOX unserem Blick über den Tellerand einen Namen und einen Ort gegeben, haben partizipative Ballons steigen lassen und die Fetzen am Boden zusammengeklaubt. Wir haben große Erfolgsgeschichten begleitet und sind nicht müde geworden, die kleinen Erfolge zu feiern. Weil es auf einer Lebensreise oft nur minimale Verschiebungen sind, die darüber entscheiden, ob ein Zug nach Paris fährt oder nach London.

Aber hat das überhaupt alles noch einen Sinn?

Jetzt, wo Assad in Syrien gestürzt ist? In meinen Einladungen zum Charity Dinner habe ich immer wieder damit begonnen, dass ich gesagt habe: Ja, es gibt uns noch! Und es ist wichtiger denn je, dass es uns noch gibt. Auch, weil es für Menschen mit Migrationshintergrund nicht leichter wird, hier in Österreich Fuß zu fassen. Die Stimmung ist von der rechten Hetze unterminiert. Das hat auch der Sturz Bashar Al-Assads gezeigt. Ein historisches Ereignis, mit dem niemand wirklich rechnen konnte. Und als die Menschen aus Syrien hier in dieser Nacht auf die Straße gingen und feierten, schreibt der gefährliche Kleingeist, der sich den Volkskanzler einbildet: „Die Messerfachkräfte gehören abgeschoben". Und der Innenminister weiß nichts Besseres zu tun, als ihm das Pferd zu satteln, indem er zwei Tage später beginnt, Abschiebungslisten zu erstellen. Derweil Israel vorsorglich mehr als 300 Bomben auf syrischem Gebiet abwirft.

Ich denke, Menschlichkeit zeigt sich in solchen historischen Momenten auch daran, dass man einfach mal den Mund hält. Und aufhört, reflexhaft seine Vorurteile heurnterzuladen und sich den zweiten Blick zutraut. Fragen stellt. Zuhört. Aber das ist in der Politik leider sehr selten geworden.

Keine Angst, ich höre schon auf. Ich möchte nur noch eine kleine Episode teilen. Ich habe vor ein paar Tagen mit unserem Freund OMAR KHIR ALANAM gesprochen. Auch, um ihn um seine Einschätzung zur Lage in Syrien zu bitten. Ich weiß, dass er im Dezember in Damaskus war – bei seinen Eltern, das erste Mal seit 10 Jahren. Ich weiß aber auch, dass seine Sicht eine andere ist, wie die eines Kurden aus dem Norden von Syrien. „Ich habe immer gesagt, ich war in Damaskus“, sagt Omar jenen, die ihn fragten, „weil in Syrien war ich nicht.“ Wir werden unterbrochen, und verschieben das weitere Gespräch. Zwei Tage später schickt mir Omar ein Nachtgedicht, weil er nicht schlafen konnte. Wir reden am nächsten Tag. Auch darüber, wie nahe und unentwirrbar alles ist – die Trauer, die Wut, der Zweifel und die Hoffnung.

Das Nachtgedicht von Omar habe ich an diesem Abend gelesen. Und es war wichtig, dass ich es gelesen habe. Weil wir nicht besser lachen, wenn wir die Augen zumachen. Weil ein Lachen in dieser Welt immer ein Lachen ist trotz alledem.

Ein großes Danke an SIEGRID CAIN für die wunderbaren Bilder. Und – last but not least: Danke Katrin Gerschpacher und Silke Stadelmann für eure Energie, euren Humor, eure Professionalität und eure Menschlichkeit – ohne euch gäbe es fairMATCHING nicht.

PS: Das letzte Foto gehört einem unserer Gäste, Hans Berndl, der die feenhafte Fotografin, die bestenfalls unsichtbar bleibt, auf Pixel-Zelluloid gebannt hat. Danke! Siegrid, wir hoffen, du hast nichts dagegen ;-)

Charity Dinner 2019 im Schauspielhaus Salzburg

Nur einen Steinwurf von unserer ersten Location, der ARGE Nonntal, entfernt, ging das zweite fairMATCHING Charity Dinner am 10.12. im Schauspielhaus Salzburg bzw. im Theater- und Haubenrestaurant Nestroy über die Bühne. Ein guter Boden für uns, wie sich schnell herausstellte.

Nicht nur der Intendant Robert Pienz war von Anfang von unserer Idee begeistert, 50 hochkarätige und engagierte Personen an einem Tisch zu versammeln. Auch die Unterstützung des kompletten Teams war einzigartig. Danke für die erlesenen Gaumenfreuden und euer umsichtiges und herzliches Service!

Auch die wunderbaren Gäste trugen das ihre dazu bei. 2019 war ein gutes Jahr. Auch, weil es in Salzburg im Zeichen des Dialogs stand. Das spürten wir auch an diesem Abend, an diesem Tisch. Diese Vielfalt, diese Begeisterung, diese Neugier - wohin man schaute, konnte man sich davon überzeugen, wie ansteckend Augenhöhe ist. Ein besonderer Dank gilt natürlich auch heuer wieder den Künstlern, die diesen Abend mitgestalteten: Efe Turumtay (Geige) und Nikola Saric (Akkordeon), die musikalisch alle Grenzen hinter sich ließen, und Jad Turjman, der nicht nur erzählte und aus seinen Texten las, sondern auch zuhörte, wie Katharina Stemberger den Jasmin seiner Heimat Damaskus buchstabierte. Und - last but not least - Peter Gastberger, der Chef vom Scalaria Event Ressort, der uns zwei für diesen Anlass geschaffene Gemälde schenkte, die in einer “stillen Versteigerung” an die Frau gingen. Ihr Titel: “ZUVERSICHT. White Twins”.

Am Ende war er viel zu kurz der Abend. Oder viel zu schnell vergangen. Was bleibt, ist die Erinnerung an viele leuchtende Augenpaare. Das Lachen. Die Musik. Und die Nachdenklichkeit. Und Bilder wie diese, die vom feinfühligen Fotografen Enrique Pasquali festgehalten wurden. Er schuf auch die Portraits zu den Wort-Bild-Collagen, die als Wanderausstellung an diesem Abend im Schauspielhaus Station machten.

Job Speed Dating 2019

Ein paar Wochen sind nun schon seit unserem 2. Job Speed Dating am Stadtwerke Areal vergangen. Der Grund warum wir erst jetzt ausführlich darüber berichten ist ein erfreulicher: die positiven Effekte, die das Job Speed Dating ausgelöst hat, haben uns ziemlich eingespannt!

Schon im letzten Jahr waren wir uns einig, dass das Speed Dating Format im Volksgarten sehr erfolgreich war – nicht nur, weil immerhin 4 Menschen direkt vermittelt werden konnten, sondern auch, weil neue wertvolle Unternehmenskontakte aufgebaut wurden und durch das mit der Veranstaltung verbundene mediale Rauschen die „Welt“ ein Stück mehr sensibilisiert und damit die Akzeptanz für unsere Arbeit erhöht werden konnte.

Und dieses Jahr? Es war überragend! Die Reichweite der positiven Effekte hat unsere Erwartungen übertroffen: Dank medialer Unterstützung haben sich mehr als 10 Unternehmen – großteils aus eigenem Antrieb – im Vorfeld bei uns gemeldet, um teilzunehmen (im letzten Jahr wurden alle Unternehmen von uns kontaktiert!) Firmen wie Spar, Raschhofer, Salzburg AG, Ziegler Schallschutz, boulderbar Salzburg, Schlosserei Guggenthal, Manpower, Götz Gebäudemanagement, Findologic und die dts-Tankstellen bereicherten das Job-Speed-Dating, das im ORF Beitrag als Job-Speed-Meeting angekündigt wurde – ein Begriff, über den wir nachdenken werden, weil er das interaktive Moment noch mehr betont.

Und die Bewerberseite? Mit mehr als 30 TeilnehmerInnen auf Bewerberseite waren auch hier die Voraussetzungen ideal. Schon während den Gesprächen hat man gespürt, wie bei manchen „Dating-Partnern“ der Funke sofort übergesprungen ist. Das führte zu extrem guten Vibrations und dazu, dass jede/r Teilnehmer/in die Veranstaltung mit einem Lächeln verlassen hat.

Und weil es unsere Mission ist, die Bewerber vor allem auch „auf den letzten Metern“ vor einer Anstellung intensiv zu begleiten und zu unterstützen, brachte der Erfolg dieses Nachmittags mit sich, dass wir seither beinahe übergangslos beschäftigt waren. :)

Das Beste daran: Dieser Erfolg gilt nicht nur der Veranstaltung, sondern auch der Arbeit, die wir im letzten Jahr geleistet haben. Das wurde von allen Teilnehmenden bestätigt. Und das gibt uns in diesen wenig rosigen Zeiten, was die Rahmenbedingungen für unser Tun angeht, den Optimismus, den wir brauchen. Danke! An Alle!